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Willkommen auf der Homepage von Jens Kählert

Helgoland im Winter 2011, 03.01.12

Ein besonderes Naturspektakel findet alljährlich im Winter auf der Helgoländer Badeinsel ("Düne") statt: Der inzwischen zu einer stattlichen Population herangewachsene Kegelrobbenbestand bekommt von November bis Februar Nachwuchs, mit dem Schwerpunkt Mitte Dezember. In diesem Jahr wurde abermals ein neuer Rekord bei der Anzahl der Geburten verzeichnet. Bis zum 2. Januar 2012 wurden 137 kleine Robben geboren.

Kraniche in MV, 20.10.11

Ein sich in jedem Herbst wiederholendes Naturspektakel ist die Kranichrast in der Boddenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Zehntausende dieser Vögel des Glücks machen dort einen Halt auf ihrem Weg in die Winterquartiere in Marokko, Südwestspanien oder Frankreich.

Südfrankreich, 24.07.11

Eines der Reiseziele, die mich immer wieder begeistert anziehen, ist der französische Süden. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Lavendelblüte bei Valensole und den Gänsegeiern in der Verdon-Schlucht, während die Makrofotografie ein wenig in den Hintergrund trat.

In der Extremadura, 06.05.11

Zu Ostern 2011 ging es einmal mehr in den Südwesten Europas. Ich besuchte die Extremadura in Spanien.
Die zweite Aprilhälfte verwöhnte uns nicht immer mit hohen Temperaturen, sondern brachte auch unerwartet viele Wolken und Regen. Dank des feuchten Winters und Frühjahrs präsentierte sich das Land mit einer üppigen Vegetation in bunter Blütenpracht. Die fotografischen Schwerpunkte lagen bei den allgegenwärtigen Weißstörchen und Bienenfressern.

Auf Libellen(foto)jagd in der Türkei, 26.07.10

Türkei 2010

Im Juli 2010 war es wieder so weit. Nach mehreren Jahren besuchte ich erneut die Türkei, um eine besondere Libellenfauna zu fotografieren. Anlass für die bereits vierte odonatologisch ausgerichtete Reise nach Kleinasien waren Nachrichten über neue Funde von Libellen und vor allem der Wunsch, die vielen Arten erstmals digital zu fotografieren.

Die äußeren Umstände waren nicht immer günstig. Die enorme Hitze im Süden des Landes machte mir zu schaffen, weiterhin erschwerten fast ständig viel zu hartes Licht und zum Teil auch der Wind die Makrofotografie. Meistens schien die Sonne aus einem blauen Himmel, Wolken machten sich rar.

Im Vergleich zu meinen früheren Reisen (1984, 1990, 2003) hat die Naturzerstörung inzwischen erschreckende Ausmaße angenommen. In den Ebenen, die Landwirtschaft ermöglichen, wurden nahezu alle Bäche und Flüsse zur Bewässerung umgestaltet und haben ihren natürlichen Charakter längst verloren. Menschliche Siedlungen und Industrieanlagen fressen sich in bisher unberührte Natur hinein. Ein Umweltbewusstsein ist so gut wie gar nicht ausgeprägt. An sehr vielen Stellen, die Menschen erreichen können, finden sich schier unglaubliche Mengen zurückgelassenen Zivilsationsmülls. Plastikflaschen und –tüten sowie leere Getränkedosen verschandeln oft das Bild einer Landschaft, die sonst traumhaft schön aussehen könnte.

Trotzdem gibt es noch Stellen, an denen man die einzigartige Welt der dortigen Libellen bestaunen kann. Faunenelemente aus Europa, Asien und auch Afrika treffen sich in Kleinasien und sorgen für ein buntes Gemisch. Im Westen der Türkei trifft man durchaus noch auf bekannte europäische Libellenarten, nach Osten hin wird die Fauna immer fremder. Der Libellenkundler begegnet z.B. der gewaltigen Indischen Königslibelle (Anax immaculifrons), den allesamt hübschen Sonnenzeiger-Arten (Trithemis annulata, T. festiva und T. arteriosa), seltsam gefärbten Prachtlibellen (Calopteryx ssp.), der Blauen Orientjungfer (Epallage fatime), mehreren Arten von Zangenlibellen (Onychogomphus) und vielen anderen Exoten.

Wer Lust hat, einige dieser türkischen Odonaten zu sehen, ist herzlich eingeladen, sich durch die Kategorie "Auf Libellen(foto)jagd in der Türkei" zu klicken.